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Maria Montessori2018-04-13T14:20:08+00:00
MONTESSORI-PÄDAGOGIK: AKTUELLER DENN JE!

Wer war Maria Montessori ?

Maria Montessori, italienische Pädagogin und Ärztin (31.8.1870 – 6.5.1952) erkannte als erste Pädagogin die besondere Art der Aufnahme- und Lernfähigkeit des Kindes, dessen Intelligenz, so Montessori, vom “sensorischen Motor” bestimmt wird. In experimenteller Arbeit entwickelte sie Lern- und Arbeitsmaterialien, die die Selbstkontrolle durch das Kind ermöglichen und den Prozess der Entscheidungsfindung trainieren. Ihre Prinzipien hatten weltweit großen Einfluss auf die moderne Pädagogik und sind heute mehr denn je aktuell.

“Hilf mir, es selbst zu tun!”

Diese Leitidee liegt der Pädagogik Maria Montessoris zugrunde. Die Förderung der Eigeninitiative und Selbständigkeit des Kindes basiert auf dem Vertrauen in seine Entwicklungsfähigkeit und respektiert die Notwendigkeit, es seinen eigenen Rhythmus finden zu lassen. Dies bedeutet nach Montessori nicht, dass es tun und lassen kann, was es will.
Das Bestreben der Montessori-Pädagogik ist es, die Kinder in einer vorbereiteten Umgebung mit ansprechenden und motivierenden Materialien darin zu unterstützen, ihrem inneren Rhythmus entsprechend zu lernen – und zwar ganzheitlich und mit all seinen Sinnen.

Durch die Montessori-Pädagogik eignen sich die Kinder von klein auf Wertempfinden und wichtige Kompetenzen an – z.B. Selbständigkeit, Kreativität, Kommunikations- und Teamfähigkeit, die auch auf dem Arbeitsmarkt als wesentliche Grundlagen angesehen werden.

„Kinder wollen lernen“,

schreibt der prominente Philosoph Richard David Precht in seinem im April 2013 erschienenen Bestseller „Anna, die Schule und der liebe Gott“.
„Seit Maria Montessoris Vorstellung vom Kind als “Baumeister seines Selbst” ist es eine kluge Einsicht, Kinder nicht mehr “belehren zu wollen”, sondern ihnen zu helfen, sich selbst etwas beizubringen. Dafür gilt als erstes Gebot, die intrinsische Motivation des Kindes nicht zu zerstören, sondern sie zu pflegen und zu fördern. Eine gute Pflege besteht dabei gewiss nicht darin, Kinder mit Angeboten zuzuballern, wie manche Eltern dies heute tun, sondern unter anderem im rechtzeitigen Rückzug der Lernbegleiter. Kinder müssen sich auch einmal langweilen dürfen, allerdings nicht gerade deshalb, weil man sie mit schlechtem Unterricht traktiert. Beim Lernen unterstützend tätig zu werden, das Potenzial eines Kindes zu entfalten, heißt weder, es überfordernd alleinzulassen, noch, es an jeder erdenklichen Stelle zu sichten, es hervorzuzerren und zu vernetzen. Die intrinsische Motivation ist eine sensible Pflanze. Sie stirbt, wenn man sie nicht mit Anregungen gießt, aber man kann sie auch ebenso leicht überdüngen und ertränken.“

Wer können soll, muss wollen dürfen
Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
aber nie kann, wenn ich will,
dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.
Wenn ich aber darf, wenn ich will,
dann mag ich auch, wenn ich soll,
und dann kann ich auch, wenn ich muss.
(Graffiti am U-Bahnhof Berlin-Alexanderplatz)

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